Shadowblog

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Ist leider momentan total zerhackt dank irgendwelchen Skiptfehlern (Bugs) die nicht von mir sind ! Ich wäre dankbar dafür wenn die mal eben behoben werden würden .Wenn ihr Artikel momentan ansehen wollt, müsst ihr leider erstmal auf Archiv Klicken und euch von da aus weiter suchen (da wird der Blog dann auch so angezeigt wie er eigentlich sollte und könnt die Artikel unter den jeweiligen Kategorien abrufen) ! Falls jemand mal einen nützlichen Tip für mich haben sollte wäre ich sehr Dankbar ! Shadow

19.12.09 17:35, kommentieren

Einfluss der PR-Agenturen auf die öffentliche Meinung

Von petrapez | 16.Dezember 2009

Die Sendung ZAPP vom Norddeutschen Rundfunk zeigte Beispiele für die Manipulierung der Öffentlichkeit durch bezahlte PR-Agenturen, angefangen vom Selbstmordanschlag in einer kalifornischen Kleinstadt in den USA bis zur verdeckten Beeinflussung der Bürger durch Gründungen von Bürgerinitiativen und Plattformen im Internet. Die folgenden Beispiele werden durch die Verbreitung in den Medien bekannt sein – nicht jedoch ihre Hintermänner:

Verdeckte Lobbyarbeit als Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft

1 Kommentar 19.12.09 10:38, kommentieren

GenReis: BAYER muss Schadenersatz leisten


AUTOR:   CBG Coordination gegen BAYER-Gefahren/Coalition against BAYER-Dangers


Presse Info vom 9. Dezember 2009

Das Bezirksgericht von St. Louis hat zwei Landwirten, deren Reisernte durch genmanipulierte Sorten der Bayer CropScience AG verunreinigt worden war, eine Entschädigung von knapp zwei Millionen Dollar zugesprochen. Das Verfahren gilt als Testlauf für bis zu 3000 Klagen geschädigter Reisbauern in den US-Bundesstaaten Missouri, Alabama, Arkansas, Texas und Mississippi.

„Dies ist ein großer Erfolg für alle amerikanischen Landwirte, die durch die Liberty Link-Kontamination geschädigt wurden“, so Johnny Hunter, einer der beiden Kläger. „Ich hoffe sehr, dass die Firma BAYER durch dieses Urteil gezwungen wird, ihre unverantwortlichen Testprogramme einzustellen“, so Hunter weiter. Die Geschworenen hatten die Sicherheitsvorkehrungen der Firma als „nachlässig“ bezeichnet und den Forderungen von Hunter fast vollständig stattgegeben. Adam Levitt, einer der Anwälte der Kläger, rechnet mit Schadenersatz-Zahlungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar. Die nächsten Verfahren finden im Januar statt.

Im Jahr 2006 war gentechnisch veränderter Langkorn-Reis, der gegen das hochgefährliche Herbizid Glufosinat resistent ist („Liberty Link-Reis&ldquo, weltweit in Supermärkten aufgetaucht, obwohl zu diesem Zeitpunkt nirgendwo eine Zulassung für die Sorte vorlag. Rund 30% der US-amerikanischen Ernte war verunreinigt, die EU und Japan stoppten daraufhin Reisimporte aus Nordamerika. Laut einer Studie von Greenpeace entstand den betroffenen Landwirten ein Schaden von 1,2 Milliarden Dollar. BAYER und die Louisiana State University hatten einige Jahre zuvor Freilandversuche mit der genmanipulierten Sorte durchgeführt, bei der es wahrscheinlich zu den Auskreuzungen kam. Der genaue Hergang konnte trotz einer mehrjährigen Untersuchung nicht geklärt werden.

Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG): „Wir begrüßen die Entscheidung des Gerichts in St. Louis und fordern BAYER auf, alle geschädigten Landwirte umgehend zu entschädigen. Außerdem fordern wir die Europäische Union auf, keine Import-Zulassung für Liberty Link-Reis zu erteilen. Die EU darf sich nicht über die ökologischen und sozialen Risiken von Gen-Reis in den potentiellen Anbauländern hinwegsetzen“. Mimkes fordert zudem die Bundesregierung auf, keine Aufweichung der EU-Regelungen zur Belastung von Lebensmitteln mit gentechnischen Bestandteilen anzustreben. Dies war im Koalitionsvertrag angedeutet worden.

Der BAYER-Konzern hatte bereits im Jahr 2003 bei der EU eine Import-Zulassung für Reis der Sorte Liberty Link 62 beantragt. Der Antrag erhielt bei den Abstimmungen im Ministerrat mehrfach keine Zustimmung, wurde bis heute aber nicht zurückgezogen. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren hat wegen der Risiken von Gen-Reis für Umwelt, Verbraucher und Landwirte mehrfach Gegenanträge zur BAYER-Hauptversammlung eingereicht. Der Fall der geschädigten Reisbauern zeigt einmal mehr, dass der Anbau von Gen-Reis unweigerlich zur Kontamination und Verdrängung traditioneller Reis-Sorten führt. Bei einem großflächigen Anbau hätte dies ein erhöhtes Schädlingsaufkommen und einen verstärkten Einsatz gefährlicher Pestizide zu Folge.

Weitere Informationen:

http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=9537&lg=de

1 Kommentar 19.12.09 10:27, kommentieren

Scholl-Latour:911 Alles gelogen !

Ist ja schon eine Weile her, diese Fernsehdiskussion. (1.4.2009)

Im wesentlichen dummes Gequatsche, ausser dass Peter Scholl-Latour am Ende mal so richtig aus der Haut fährt.
SL zu 911:
"ist doch alles gelogen, was dort gewesen ist!"
-
"Was ist denn Al Qaida? Al Qaida ist eine Schöpfung der Amerikaner um gegen die Sowjetunion zu kämpfen"
Ein weißhaariger "Moderator, sichtlich komplett ungebildet über das Thema, das er gerade moderiert, empört:
"Dann hat ja der ganze Weltsicherheitsrat gelogen!"
SL: "Das tut er doch dauernd!!! Wie naiv sind Sie denn?"

 http://nemetico.twoday.net/stories/scholl-latour-911-alles-gelogen/

 Kommentar von Shadow : Man kann vom 11.September 2001 hallten was man will aber er hat recht mit "wie naiv sind sie denn ?" !

1 Kommentar 19.12.09 10:20, kommentieren

Dieser Teddybär ist ein Tiger

Sie spricht von «Biopiraten und Nahrungsfaschismus»: Vandana Shiva, die indische Öko-Aktivistin, ist der Schrecken der Food-Multis und Gentech-Konzerne. Jetzt kommt sie nach Zürich.

«Biopiraten und Nahrungsfaschismus»: Vadana Shiva.

«Biopiraten und Nahrungsfaschismus»: Vadana Shiva. (Bild: Keystone)

Vandana Shiva, 56, wirkt in ihrem Sari wie eine Lehrerin aus, sagen wir, Kalkutta. Geerdet sieht sie aus, weise, mütterlich. Etwas harmlos auch. Die Zeitschrift «Brigitte» spricht von einem «Teddybärblick».

Der Teddybär ist aber ein Tiger. Shiva, die morgen in Zürich ihr neues Buch «Leben ohne Erdöl» vorstellt, wurde 1993 nicht mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet, weil sie lieb und nett ist. Sondern weil sie ihre kämpferischen Ideen mit Verve zu vertreten weiss. Eine Aktivistin zwischen den Kontinenten ist sie, die alle Mittel des gewaltlosen Widerstandes nutzt. Eine Vordenkgestalt der Antiglobalisierungs-Antigentech-Antiagrokonzerne-Bewegung.

Ruft Shiva in Delhi zum Protest, kommen Hunderttausende und demonstrieren - zum Beispiel gegen ein Abkommen der eigenen Regierung mit einem US-Saatgut-Multi, der sich das Patent auf den heimischen Basmati-Reis gekrallt hat. «Biopiraten», ruft Shiva dann ins Mikrofon. Und: «Nahrungsfaschismus». Die Art, wie die Industrieländer geschäften, schimpft sie «Cowboy-Ökonomie».

100 Bäuerinnen brachten sich um

Seit vielen Jahren wettert und weibelt die Frau. Ihr Mann ging ab, weil es ihm zu viel wurde. Sie selber lässt nicht locker. Sie hat wohl einfach eine Überdosis an Traurigem erlitten. Einmal kamen Frauen aus einem Dorf an einem Nebenfluss des Ganges zu ihr. Sie erzählten, bei ihnen veröde der Boden. Eine ausländische Firma pumpe in Absprache mit den Behörden alles Wasser ab. Aus Verzweiflung und Not hätten sich bereits 100 Bäuerinnen umgebracht.

Shiva selber war nie arm. Als Kind von Akademikereltern, halb Hippies, halb Naturschützer, wuchs sie in einem Himalaya-nahen Tal auf. Als Teenager erkundete sie gern auf einem Elefanten den Dschungel. Später studierte sie in Kanada Quantenphysik. Doch ihre Professur in Bangalore hängte sie an den Nagel. Es war ihr alles zu abstrakt. Sie schloss sich der Bewegung Chipko an, einfachen Frauen, die gegen die Fällung von Bäumen Menschenketten bildeten. Bald richtete sie im Kuhstall der Mutter ein Labor ein. Dort untersucht sie seither Nahrungsmittel und hat etwa entdeckt, dass der rote Ur-Reis aus den Bergen ihres Landes viel mehr Vitamine und Eisen enthält als Genreis. Solche konkreten Erkenntnisse nähren ihr Credo, dass es am schlauesten ist, lokal und kleinräumig zu wirtschaften.

«Umweltheldin 2003»

Heute ist sie berühmt. Das «Time Magazine» ernannte sie zur «Umweltheldin 2003». Gut 20 Bücher hat sie verfasst. Deren Ton ist sachlich, und doch sind es - auch das neue Buch - Schriften der Einseitigkeit. Passionierte Parteinahmen. Shiva schlägt wider die Erdölkrise, den Klimawandel, den globalen Hunger simple, plakative, radikale Lösungen vor. «Retour à la nature» schwebt ihr vor. Gern mixt sie Ökologie und Feminismus mit einem Schuss Hindutum: In allem walte, sagt sie, Shakti, «die sich selbst gebärende und erneuernde kreative weibliche Urkraft des Universums».

Das klingt versponnen. Doch es erweist sich als äusserst wirksam. Shiva ist der Schrecken von Gentech-Riesen à la Monsanto, kann jederzeit eine indische Provinz in Aufruhr versetzen und ist eine gefürchtete Debatteurin jedes hochkarätigen Kongress-panels. Morgen in Zürich trifft sie allerdings nicht auf Gegner, sondern auf eine Biobäuerin und eine Swissaid-Funktionärin. Schade, man sähe gern den Tiger seine Krallen ausfahren.

Sonntag, 16.30 Uhr, Kanzlei, Zürich. Buch: Leben ohne Erdöl, Rotpunkt.

http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Dieser-Teddybaer-ist-ein-Tiger/story/18922257

 Komentar von Shadow : Respekt ! Die in dem erwähnten Artikel erwänte Bauerin meinte übrigens mit ziemlicher sicherheit Coca Cola ! 

http://video.google.de/videosearch?q=coca+cola+&hl=de&emb=0&aq=f#q=coca+cola+&hl=de&emb=0&aq=f&view=0&dur=3

1 Kommentar 1.11.09 10:53, kommentieren

Die spinnen die Briten

Ich hab mir schon öfters gedacht wenn ich Engländer wäre würde ich sofort auswandern ... hier mal wieder ein sehr schöner Beweis dafür das die Enländer in sachen Big Brother tierisch einen an dr Klatsche haben . Eigentlich nur traurig was in England so abgeht ....

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31388/1.html

Hier mal noch ein paar andere Berichte zur Ergänzung (die Liste der abstrusitäten ist wirklich lang und alles zu finden selbst für mich schon schwer .... )

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19741/1.html

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25739/1.html

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22627/1.html

http://www.gulli.com/news/england-kneipenwirt-muss-2009-02-24

http://www.gulli.com/news/biometrie-in-england-2006-07-12

http://www.gulli.com/news/kinder-sind-potentielle-2008-03-17

 

27.10.09 23:29, kommentieren

Dänemark warnt: Chemie wirkt wie Hormone

Die staatliche Umweltbehörde in Dänemark warnt vor der schleichenden Gefahr durch hormonähnliche Schadstoffe. Wohnumfeld, Kleidung und Essen bergen ein Risiko für die Menschen. VON REINHARD WOLFF

Jungen werden mit Fehlbildungen der Geschlechtsorgane geboren. Siebenjährigen Mädchen wachsen Brüste und Schamhaare. Die Samenqualität von Männern wird immer schlechter, und die Hodenkrebs-Rate steigt. Das sind höchstwahrscheinlich einige der Konsequenzen der Kombination hormonähnlicher und hormonbeeinflussender Stoffe, denen die Menschen in wachsendem Umfang ausgesetzt sind. So konstatiert es jetzt eine Studie der staatlichen Umweltbehörde in Dänemark.

Demnach braut sich im Laufe des Lebens eines heute Zweijährigen ein unheilvoller Giftcocktail zusammen, wenn man alle Schadstoffe addiert, die er aufnimmt - auch wenn diese jeweils unterhalb der zulässigen Grenzwerte bleiben. Die Kombination dessen, was von Chemikalien aus Jacke und Gummistiefeln, Sonnencreme und Spielzeug, Seife, Plastikflaschen und Lebensmittelfolien zusammenkommt, kann aus Gefahren und Risiken ein "entscheidendes Risiko" machen, konstatiert die Studie.

Dabei haben sich das Wohnklima und das Essen als die massivsten "Hormongefahren" erwiesen. Neben PCB vorwiegend durch Baumaterialien in Altbauten hebt die Studie vor allem die Gefahr durch Phthalate - speziell als "Weichmacher" in Plastikprodukten verwendet -, Bisphenol A und Parabenen hervor. Letztere werden wegen ihrer antimikrobakteriellen Wirkung gerne sowohl in Kosmetika wie in Lebensmitteln - hier als Konservierungsstoffe mit E 214 bis E 219 gekennzeichnet - eingesetzt. Bei Parabenen revidiert die Studie ausdrücklich eine bislang geltende Einschätzung als "risikoarm".

Die Regierung in Kopenhagen zog unmittelbare Konsequenzen aus ihrer eigenen Studie und startete gleichzeitig mit deren Veröffentlichung eine Kampagne, mit der Eltern und Erziehungsinstitutionen besser über die überall lauernden Chemiegefahren informiert werden sollen. Schon beim Einkauf sollte auf die Inhaltsstoffe von Möbeln, Teppichen, Kleidungsstücken und Schuhen geachtet werden. Elektronische Geräte sollten möglichst nicht in Räumen stehen, in denen sich Kleinkinder vorwiegend aufhalten. Zweimal täglich solle gründlich gelüftet und regelmäßig staubgesaugt werden. Spielzeug, das vor dem EU-Verbot von Weichmachern 2007 gekauft wurde, solle weggeworfen und bei neuem auf die CE-Markierung geachtet werden. Und man sollte sich bewusst sein, dass diese in Spielzeugen verbotenen Weichmacher in vielen Alltagsgegenständen nach wie vor enthalten sind.

Da die Situation bei Lebensmitteln und Lebensmittelverpackungen für den Laien unübersichtlich sei, empfiehlt die dänische Regierung für Kinder ein so variables Essen wie möglich, um so einer möglichen Konzentration immer gleicher Schadstoffe zu entgehen und so den Gefahrencocktail zu "verdünnen".

Bei Windeln und Hygieneartikeln empfiehlt Kopenhagen nur die Verwendung von Produkten mit der Umweltmarke "Svanen" ("Schwan", einem vor 20 Jahren von den skandinavischen Ländern eingeführten Umweltsiegel. Im dänischen Parlament hat eine Mehrheit eine Gesetzesinitiative zu nationalen Verkaufsverboten angekündigt - zunächst was Parabene in Kosmetika und eine Reihe von Chemikalien in Spielzeug und Kinderkleidung angeht. Mit einem solchen Alleingang nimmt man ausdrücklich auch einen Konflikt mit der EU wegen vermeintlicher Handelshindernisse in Kauf, falls Brüssel nicht mitzieht. Dänemark pocht zudem auf eine Verschärfung der EU-Chemikaliengesetzgebung, die bislang kaum Rücksicht auf den Cocktaileffekt nimmt, dem die Menschen ständig durch eine Kombination dieser Schadstoffe ausgesetzt sind.

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/daenemark-warnt-vor-fehlbildungen/

Kommentar von Shadow: Besorgniseregend ....

1 Kommentar 27.10.09 22:35, kommentieren

Jack Woplfskin nimmt Abmahnungen zurück

Es scheint so als ob sich die Abmahner neuerdings nicht mehr so deutlich wie früher durchsetzten könnten. Freut mich ! Das Internet ist eine Waffe und Mundpropaganda sowieso ...Also macht was draus

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/wolf-oder-schafspelz/

Sieht dann z.B. so aus

http://www.duckhome.de/tb/archives/7372-Jack-Wolfskin-kann-mich-mal-am-Gruendonnerstag-besuchen.html

1 Kommentar 25.10.09 19:38, kommentieren

Eine gute Frage

Schaut sie euch an und urteilt selber

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1094/eine-gute-frage#comments

ergänzend dazu kann ich auch noch diesen Blogeintrag empfehlen

http://www.toomuchcookies.net/archives/3212/schauble-als-finanzminister-merkel-antwortet-nicht-video.htm

1 Kommentar 25.10.09 19:22, kommentieren

Globaler Aufruf gegen Patente auf Milch, Brot und Butter

Von Greenpeace | 25.Oktober 2009

UN-Generalversammlung diskutiert Patent auf Saatgut und das Recht auf
Nahrung

Gegen die Ausweitung der Patentierung auf Pflanzen und Tiere startet heute die Koalition “Keine Patente auf Saatgut” einen globalen Appell. Insbesondere Landwirte geraten zunehmend in die Abhängigkeit internationaler Konzerne wie Monsanto, die die Patente auf Saatgut und Nutztiere besitzen.
Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs gegen die so genannte “Monsantisierung” gehören grosse Bauernverbände in Europa, Asien und Südamerika. Der Appell soll im März 2010 an Regierungen und Patentämter übergeben werden mit der Aufforderung, Patente auf Tiere und Pflanzen zu verbieten. Heute stellt auch der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Nahrung, Olivier de Schutter, seinen Bericht vor der UN-Generalversammlung in New York vor. Die UN warnen davor, dass Patente auf Saatgut weltweite Hungerkrisen verstärken könnten.

“Monsanto und Co missbrauchen das Patentrecht, um sich Monopolrechte an
Pflanzen und Tieren und sogar an Lebensmitteln zu sichern – egal ob Milch,
Brot, Butter oder Fleisch”

sagt Christoph Then, Sprecher für Greenpeace.

“Hier ist auch die neue Bundesregierung gefordert: Wir brauchen eine radikale Änderung sowohl in der Gesetzgebung als auch in der Praxis der Patentämter, um diese Privatisierung von Pflanzen und Tieren zu verhindern.”

Die Patentansprüche erreichen eine neue Dimension: Neben Saatgut und Nutztieren werden mittlerweile auch Lebensmittel wie Milch, Butter und Brot zum Patent angemeldet. Folglich drohen multinationale Konzerne wie Monsanto, Dupont und Syngenta die gesamte Kette der Lebensmittelerzeugung zu kontrollieren. Die Koalition “Keine Patente auf Saatgut” fordert deshalb neue Regeln, die Patente auf Saatgut und Nutztiere verhindern.

Auch UN-Sonderberichterstatter Olivier de Schutter kritisiert in seinem Hintergrundbericht (A/64/170, dass Patente auf Saatgut die Nahrungsmittelkrisen verstärken könne.

“Die Oligopole einiger Anbietern können dazu führen, dass armen Landwirte der Zugang zu Saatgut, einem für sie lebenswichtigen Produktionsmittel, verwehrt wird. Und sie kann dazu führen, dass die Lebensmittelpreise steigen, wodurch die Lebensmittel für die Ärmsten noch weniger verfügbar werden.”

Die internationale Koalition “Keine Patente auf Saatgut” wurde im Jahr 2007 gegründet. Sie setzt sich zusammen aus Landwirten, Entwicklungshilfe- und Umweltorganisationen wie Swissaid, die Erklärung von Bern, Kein Patent auf Leben!, Misereor und Greenpeace. Unterstützt wird der Aufruf gegen die “Monsantisierung” von Bauernorganisationen wie Coldiretti aus Italien, COAG aus Spanien, Bundesverband Deutscher Milchviehhalter und die Vereinigung Federación Agraria aus Argentinien.

München, 21. 10. 2009

http://www.radio-utopie.de/2009/10/25/globaler-aufruf-gegen-patente-auf-milch-brot-und-butter/#more-8382

Kommentar von Shadow: Ich hab denEintrag mal unter nachdenkliches gesetzt obwohl der meiner Meinung nach eher unter besorgliches gehörte . Wer sich mit Monsanto und co nicht ausskennen sollte und sein Wissen noch ein wenig erweitern will kann ich nur diese Links hier ans Herz legen .Danke an Radio Utopie fürs veröffentlichen . Das muss verhindert werden !

http://www.greenpeace.de/themen/patente/nachrichten/artikel/aufruf_gegen_patente_auf_leben_und_nahrung/

http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto

http://video.google.de/videosearch?q=monsanto&hl=de&emb=0&aq=f

http://video.google.de/videoplay?docid=7746737223581129999&ei=SonkSuuVFoSIlAeQ4bHuDA&q=die+arme+sau&hl=de

1 Kommentar 25.10.09 18:20, kommentieren