Shadowblog

Israel will kostenlose Kriegsschiffe

Rüstung

Israel will kostenlos deutsche Kriegsschiffe

23. Oktober 2009, 09:04 Uhr

Israel will zwei deutsche Kriegsschiffe bestellen – und dafür möglichst nichts zahlen. Aus Regierungskreisen hieß es, Israel hoffe auf eine komplette Finanzierung der beiden modernen Korvetten durch den deutschen Staat. Es soll sich um einen dreistelligen Millionenbetrag handeln.

Kriegsschiffe
Foto: dpa/DPA

Israel hofft auf zwei Kriegsschiffe vom Typ Korvette

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Israel will in Deutschland zwei Kriegsschiffe bestellen, hofft aber auf eine komplette Finanzierung des dreistelligen Millionenbetrages durch den deutschen Staat. Das berichtet die „Hannoversche Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin.

Dem Bericht zufolge geht es um moderne Korvetten, die für Radaranlagen schwer erkennbar seien. Israel wolle nur die Schiffe in Deutschland bestellen, die Waffensysteme sollten aus den USA kommen. Gedacht sei an die Installation eines Raketenabwehrsystems auf See.

Der Auftrag für die zwei Korvetten würde dem Blatt zufolge an die Hamburger Werft Blohm + Voss gehen. Wie die Bundesregierung auf den Wunsch Israels nach finanzieller Hilfe beim Bau der Korvetten reagieren werde, sei noch nicht geklärt. „Einflussreiche Politiker aus Norddeutschland“ hätten angesichts von Wirtschaftskrise und Auftragsmangel das Anliegen aber befürwortet.

Die israelische Marine ist bereits mehrfach mit deutscher Hilfe aufgerüstet worden. Zwischen 1999 und 2000 wurden drei U-Boote geliefert. Sie wurden von den Howaldtswerken Deutsche Werft (HDW) in Kiel gebaut. Zwei weitere U-Boote mit Brennstoffzellenantrieb sind derzeit in Kiel im Bau. 

Sie werden voraussichtlich 2012 ausgeliefert und jeweils mindestens 500 Millionen Euro kosten. In diesem Fall soll die Bundesregierung ein Drittel der Kosten tragen.

dpa/Reuters/dcs

http://www.welt.de/politik/ausland/article4944916/Israel-will-kostenlos-deutsche-Kriegsschiffe.html;jsessionid=5062FAD3FD085C719DD4BE2623330AB7#vote_4897156

Kommentar von Shadow:hat mir doch schon gut den tag versaut irgendwie .....

1 Kommentar 23.10.09 12:15, kommentieren

Im Schweinsgalopp ins Impfchaos

Jens Berger 20.10.2009

Die Schweinegrippeimpfung - Milliarden für die Pharmakonzerne, Risiken und Nebenwirkungen für das Volk

Seit gestern liefert das Dresdner Werk des Pharmamultis GlaxoSmithKline (GSK) den Impfstoff Pandemrix an die Landesbehörden aus. Grob eine Milliarde Euro wird die Schweinegrippeimpfung die deutschen Krankenkassen und die öffentlichen Haushalte kosten. In einem Anflug von fiebrigem Alarmismus unterschrieben die Bundesländer, das Bundesgesundheitsministerium und GSK bereits Ende 2007 einen Bereitstellungsvertrag, der ursprünglich für die Bekämpfung einer Vogelgrippepandemie gedacht war. Die Vogelgrippe blieb jedoch aus, dafür überzieht nun die wesentlich milder und ungefährlicher verlaufende Schweinegrippe das Land.

   

Der Vertrag mit GSK behält jedoch seine Gültigkeit und die Bundesländer müssen nun 50 Millionen Dosen eines Impfstoffs abnehmen, der eigentlich für die potentiell gefährliche Vogelgrippe gedacht war. Der Impfstoff Pandemrix ist vergleichsweise teuer, enthält Zusatzstoffe, die kaum getestet wurden und potentiell gefährlich sind, und ist für den Patienten schlechter verträglich als konventionelle Impfstoffe. Trotz aller Risiken steht ein Gewinner bereits fest – GSK verdient am größten Feldversuch der modernen Medizingeschichte geschätzte 4,2 Mrd. US$, während sämtliche Folgekosten dank einer umfassenden Haftungsfreistellung vom Staat getragen werden müssen.


Wie gefährlich ist die Schweinegrippe?

Als die Schweinegrippe im April dieses Jahres in Mexiko und den USA ausbrach, befürchteten die Virologen anfangs aufgrund der relativ hohen Todeszahlen eine weltweite Pandemie mit schrecklichen Auswirkungen. Doch als die Schweinegrippe wenige Monate später in Europa ankam, war bereits klar, dass es sich bei ihr um eine Erkrankung handelt, die weniger Opfer fordert als die normale Grippe. Warum die Zahl der Todesopfer in Mexiko rund 100mal so groß ist wie in Deutschland, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. In Europa verläuft die Schweinegrippe jedoch meist mild und ungefährlich.

 

Eine Besonderheit unterscheidet das Virus vom Typ H1N1 jedoch von den übrigen Grippeviren. Während die Todesfälle der saisonalen Grippe vor allem bei alten und kranken Menschen auftreten, nimmt die Schweinegrippe auch bei jungen und teilweise sogar zuvor kerngesunden Menschen einen schweren Verlauf, der in einigen Fällen sogar zum Tod führt. Nach Angaben der WHO haben sich weltweit bis jetzt fast 400.000 Menschen mit H1N1 infiziert, die Zahl der Todesopfer beträgt 4.735. In Deutschland haben sich rund 20.000 Menschen angesteckt und es gab nur zwei Todesfälle – verglichen mit der saisonalen Grippe, der jährlich tausende Opfer zugeschrieben werden, ist dies extrem wenig. Selbst wenn sich jeder zehnte Bundesbürger infizieren würde, läge die Zahl der Opfer "nur" bei rund 8.100, und somit sogar weit unter dem langjährigen Grippedurchschnitt.

Warum der Staat ausgerechnet bei der milde verlaufenden Schweinegrippe zur bislang größten und teuersten Impfkampagne der deutschen Geschichte aufruft, ist kaum zu erklären. Bereits zum Zeitpunkt der Impfstoffbestellung war es absehbar, dass H1N1 kein Killervirus ist.


Interessenkonflikte und Lobbyisten

Wenige Tage, nachdem in Mexiko die Schweinegrippe entdeckt wurde, bezeichnete der britische Regierungsberater Sir Roy Anderson die Krankheit bereits als Pandemie und betonte, dass es mit Tamiflu und Relenza zwei effektive antivirale Mittel zur Bekämpfung der Krankheit gäbe. Beide Mittel wirken zwar bei schweren Fällen der Schweinegrippe gar nicht und verkürzen die Erkrankungszeit bei milden Verläufen durchschnittlich um gerade mal einen einzigen Tag, aber darum ging es Sir Roy auch nicht – Relenza wird von GSK hergestellt und Sir Roy Anderson bezieht als Lobbyist dieses Konzerns jährlich rund 136.000 Euro.

Von Anfang an war die Kommunikation über die Schweinegrippe fest in der Hand der Pharmakonzerne und von deren "Freunden" in Regierungen und Ämtern. Vor allem GSK hat in der EU anscheinend sehr viele Freunde. Als es darum ging, einen Impfstoff gegen H1N1 zu entwickeln, war der britische Pharmamulti von Anfang an in der Pole Position.


Pandemrix – ein Impfstoff mit vielen Unbekannten

Der Schweinegrippeimpfstoff, der seit gestern in Großpaletten mit jeweils 120.000 Impfdosen das Dresdner Serumwerk von GSK verlässt, trägt den Namen Pandemrix. Doch was sich so anhört, als sei es ein Zaubertrank des Druiden Miraculix für die tapferen gallischen Recken Asterix und Obelix, hat es in sich. Pandemrix ist kein erprobter Spaltimpfstoff, der im Wesentlichen aus 15 Mikrogramm Antigenen besteht. Neben einer auf 3,7 Mikrogramm reduzierten Antigenmenge wurden dem Impfstoff noch das von GSK patentierte Adjuvans AS03 – ein Wirkverstärker, der neben Polysorbat auch die ungesättigte organische Verbindung Squalen enthält – und der Konservierungsstoff Thiomersal zugesetzt. Sowohl bei Squalen als auch beim quecksilberhaltige Thiomersal konnten in Tierversuchen erhebliche Nebenwirkungen festgestellt werden – allerdings bei Verabreichungsdosen, die weitaus höher sind als in Pandemrix. Diese nicht unproblematischen Zusatzstoffe weisen auch auf den eigentlichen Einsatzzweck von Pandemrix hin.

Bei Pandemrix handelt sich um ein Impfserum aus dem Baukasten, das eigentlich für die kurzfristige Produktion bei einer akuten und gefährlichen Pandemie gedacht ist. Das Adjuvans ist hierbei eine Art Wirkverstärker, der es dem Hersteller erlaubt, eine geringere Dosis des aufwändig herzustellenden Antigens zu verwenden. Diese Wirkstoffkombination hat jedoch in puncto Verträglichkeit und potentiell schweren Nebenwirkungen ihre Nachteile. Verglichen mit einem Impfstoff ohne Wirkverstärker hat Pandemrix deutlich mehr unerwünschte Nebenwirkungen. Ob die Wirkverstärker auch seltene, aber schwere Nebenwirkungen auslösen können, konnte bislang in den wenigen klinischen Studien noch nicht festgestellt werden. Die nun anlaufenden Impfkampagnen sind somit eher ein Betatest am Patienten.

Wirkverstärker haben jedoch auch ihre Vorteile. Im Pandemiefall kann der Hersteller so kurzfristig höhere Chargenzahlen vom Band laufen lassen. Pandemrix hat seine Musterzulassung dementsprechend auch als Impfstoff für die potentiell gefährliche Vogelgrippe bekommen. Wenn eine Pandemie hohe Opferzahlen mit sich bringt und die Zeit knapp ist, überwiegt der potentielle Nutzen den potentiellen Schaden bei weitem. Die Schweinegrippe ist allerdings keine solche Pandemie.


Staat und Kassen übervorteilt

Die europäische Zulassungsbehörde EMEA ist bei der EU der Wirtschaftsdirektion unterstellt – und nicht der Direktion für Gesundheit oder Verbraucherschutz – und wird zu fast zwei Dritteln von der Pharmaindustrie finanziert. Die ständige Impfkommission des Robert Koch-Institutes ist wiederum hauptsächlich mit Vertretern besetzt, die entweder lukrative Nebentätigkeiten für Pharmakonzerne oder mehr oder weniger intensive Kontakte zu ihnen haben – immer wieder taucht dort auch der Name GSK auf. Während in den USA nur Impfstoffe mit erprobten Wirksubstanzen zugelassen werden, hat die EU den Pharmamultis GSK und Novartis auch erstmalig Impfstoffe mit bislang kaum getesteten Wirkverstärkern genehmigt. Diese Entscheidung hat kostspielige Folgen für die Krankenkassen und die öffentlichen Haushalte und wirkt auf die betroffenen Pharmakonzerne wie ein warmer Subventionsregen.

Nach Angaben des unabhängigen Branchendienstes arznei-telegramm bezahlen die Bundesländer für jede Impfdosis 9 Euro plus Mehrwertsteuer. Bei 50 Mio. Dosen sind dies stolze 450 Mio. Euro, getragen zum Teil auch von den chronisch klammen Krankenkassen. Interessant ist hierbei vor allem die Kostenkalkulation des Herstellers GSK. Für das in Dresden hergestellte Antigen berechnet GSK einen Euro, für das aus Belgien stammende Adjuvans jedoch stolze sechs Euro. Wie GSK überhaupt auf diesen enormen Preis für seinen Wirkverstärker kommt, ist nicht bekannt. Da die Herstellungskosten eher gering sind, dürfte ein Großteil der sechs Euro für die eigenen Patentgebühren anfallen. Ein konventionell hergestellter Impfstoff, der zwar fast die dreieinhalbfache Menge an Antigenen beinhalten würde, aber keine Adjuvantien, wäre somit für Staat und Krankenkassen deutlich günstiger und würde beim Patienten deutlich weniger Nebenwirkungen hervorrufen.


Konjunkturpaket für die Pharmabranche

GlaxoSmithKline hat alles auf die Pandemiekarte gesetzt und gewonnen. Schon während der Vogelgrippe kassierten GSK und der Schweizer Pharmamulti Hoffmann-La Roche fürstlich an der Panik. Weltweit orderten Regierungen für mehrere Milliarden Euro die Wundermittel Tamiflu und Relenza - alleine die deutschen Länder bunkern heute noch Tamiflu im Wert von 200 Mio. Euro.

Doch für GSK hätte die Panik vor der Pandemie auch wesentlich unprofitabler sein können, schließlich investierten die Briten nicht nur Steuergelder in die Erforschung ihres Impfserums Pandemrix. Diese Investitionen, die eigentlich auf eine weltweite Impfkampagne gegen die Vogelgrippe abzielten, standen schon vor der Abschreibung, als plötzlich in Mexiko die ersten Schweine umfielen. Branchenexperten gehen nun davon aus, dass alleine GSK an der eher harmlosen Schweinegrippe 4,2 Mrd. US$ verdient – und GSK ist nicht der einzige Profiteur.


Bundeswehr und Regierung bevorzugt?

Am Wochenende machte die Meldung die Runde, dass für die Bundeswehr und die Bundesbehörden, inklusive der Regierung selbst, nicht etwa Pandemrix, sondern das Konkurrenzprodukt Celvapan geordert wurde. Celvapan ist ein Impfstoff des amerikanischen Pharmakonzerns Baxter, der vor allem an Irland, Großbritannien und Neuseeland verkauft wird.

Hergestellt wird Celvapan allerdings nicht in den USA, sondern in Österreich und Tschechien. Im Unterschied zu Pandemrix kommt Celvapan ohne Adjuvantien aus. Es ist daher auch anzunehmen, dass der Impfstoff für die Bundeswehr und die Regierung seltener Nebenwirkungen haben dürfte. Wissen kann man dies jedoch nicht – Celvapan ist nämlich mitnichten der "bessere" Impfstoff, wie am Wochenende gerne in den Medien behauptet wurde, sondern ebenfalls ein neuer Impfstoff, der sogar noch weniger getestet wurde als Pandemrix und daher ebenfalls ein ganzes Spektrum an unbekannten schweren Nebenwirkungen auslösen könnte. Die Zulassung des Serums basiert auf gerade einmal zwei Studien mit insgesamt 845 Teilnehmern. Die vermeintliche Überlegenheit von Celvapan ist daher ein Trugschluss – bei diesem Impfstoff kommen nämlich sogenannte Ganzvirus-Impfstoffe zum Einsatz, die aufgrund ihrer hohen Rate an unerwünschten Nebenwirkungen bereits vor Jahrzehnten durch die moderneren Spaltimpfstoffe ersetzt wurden, die in geringer Dosis auch in Pandemrix enthalten sind. Celvapan ist somit weder besser noch schlechter als Pandemrix, sondern hat lediglich ein anderes Spektrum von potentiell schweren Nebenwirkungen, die nun auch bei Regierung und Bundeswehr im Feldversuch getestet werden.


Feldversuche auch an Schwangeren und Kleinkindern

Als besonders gefährdet für schwere Krankheitsverläufe gelten Frauen im Allgemeinen, und schwangere Frauen im Besonderen. Der nun vorgestellte Impfplan des Robert Koch-Instituts ordnet schwangere Frauen konsequenterweise auch in die Hochrisikogruppe ein, die zuerst geimpft werden soll. Aus ethischen Gründen sind jedoch bislang weder Pandemrix noch dessen Inhaltsstoffe klinisch an Schwangeren oder Kleinkindern getestet worden, und auch das Konkurrenzprodukt von Baxter gilt hier als untauglich, da "Ganzkörper-Impfstoffe" vor allem bei Schwangeren potentiell gefährlich sind und es für Celvapan gar keine Daten über Nebenwirkungen während der Schwangerschaft gibt. Dabei gäbe es Alternativen – alle in den USA zugelassenen Impfstoffe der Firmen CSL, MedImmune, Novartis und Sanofi-Pasteur enthalten keine Wirkverstärker, basieren auf Spaltimpfstoffen und werden in altbewährten und ausgereiften Verfahren hergestellt. Wenn ein Land wie Deutschland kaum getestete Arzneimittel bei Schwangeren und Kleinkindern einsetzt, so ist die Abwägung zwischen potentiellem Nutzen und potentieller Gefahr komplett außer Kraft gesetzt. Kein Arbeitsplatz in der Pharmaindustrie kann so viel wert sein, dass man für seinen Erhalt Schwangere und Kleinkinder ohne Not in Gefahr bringt.

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1075/im-schweinsgalopp-ins-impfchaos

Kommentar von Shadow : Wer sich Impfen lässt ist selber schuld wobei ich es schon nachvollziehen kann wenn "Riskogruppen" impfen lassen .

2 Kommentare 20.10.09 19:18, kommentieren

Kaspersky-Internet-Anonymität muss aufhören

Kaspersky Antivirus ist Russlands Antiviren-Paket Nummer eins. Der Chief Executive Officer des Unternehmens, Eugene Kaspersky, gab ZDNetAsia jüngst ein Interview, als er an einer Interpol-Konferenz in Singapur teilnahm. Im Gespräch wurden einige klassische Punkte durchgekaut. Darunter die Konkurrenz durch Microsofts Antiviren Software oder die zunehmende Cyberkriminalität.

 

Einen bemerkenswerten Punkt brachte er jedoch an. ZDNet wollte von ihm wissen, welche drei Dinge er auf der Welt ändern würde, die in Bezug zur IT-Security stehen. Seine schlichte Antwort: Das Internetdesign. Eine sehr pauschale Antwort, so dass die Interviewerin nachbohrte, ob das alles sei. Was solle denn am Internetdesign falsch sein, wollte sie wissen. Die Antwort und anschließende Richtung des Gesprächs war fast erschreckend.

 

"Dort herrscht Anonymität. Jeder soll und muss identifizierbar sein, oder einen Internet-Pass haben. Das Internet wurde nicht für öffentliche Zwecke entwickelt, sondern für US-amerikanische Wissenschaftler und das U.S. Militär. Das war nur eine limitierte Personengruppe - einige Hundert, vielleicht tausend. Dann wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt und es war so unglaublich falsch, ... es dieser auf dieselbe Art vorzustellen", so Kaspersky, "Ich würde das Design des Internets gerne dadurch ändern, dass ich eine Regulierung einführe. Internet-Ausweise, Internet-Polizei und internationale Abkommen über Internet-Standards. Und wenn einige Länder nicht zustimmen oder sich nicht an die Vereinbarung halten, dann kappt sie einfach ab." Eine Mischung aus Netzüberwachung, Three-Strikes-Gesetz und weiteren restriktiven Maßnahmen? Man glaubt auf den ersten Blick, es wäre vielleicht ironisch gemeint und nur ein Scherz.

Eugene Kaspersky, Axel GrieschDoch Kaspersky wird weiter befragt, ob es denn nicht genug sei, dass jeder Anschlussinhaber eine IP-Adresse habe, über die er identifizierbar wäre. Dies bestreitet er: "Man kann sich nie definitiv sicher sein, wer die Verbindung nutzt. Ich kann ein WLAN betreiben, auf das ich per Passwort zugreife, aber ich kann dieses Passwort auch jemand anderem geben, um meine Verbindung zu nutzen. Oder das Passwort wird gehackt. Selbst wenn die IP-Adresse zu einem Internet-Café zurückverfolgt wird, weiß man nicht welcher Kunde oder welche Person hinter der Attacke steckte. Denken Sie mal an Autos. Man hat daran zwar ein Kennzeichen aber man braucht auch einen Führerschein."

Im weiteren führte Kaspersky aus, dass solch ein System nur schwerlich umzusetzen wäre. Es sei teuer, bürokratisch und überhaupt müssten erst einmal alle einen solchen Vertrag unterzeichen. Die Nationen würden die Problematik verstehen, aber man würde hier - nach wie vor - ein nationales Denken anwenden. Das Internet kenne aber keine Landesgrenzen. Es sei eine neue Welt, in der man anders denken müsse.

Interessant ist, dass im Interview zwar alle "positiven" Aspekte erschöpfend dargelegt werden. Eine kritische Auseinandersetzung oder Fragestellung lässt man jedoch vermissen. Matt Zimmerman, Jurist der Electronic Frontier Foundation (EFF) ist darüber wenig begeistert: "Man könnte dieselben Argumente auf die Offline-Welt übertragen. Jeder Einkauf den wir machen sollte aufgezeichnet werden, wir sollten Bargeld verbieten, wir sollten überall Kameras aufstellen, weil in dieser massiven Datensammlung vielleicht etwas aufgezeichnet wird, das irgendjemandem hilft. Aber wir sind auch davon überzeugt, dass die Privatsphäre wichtig genug ist, um gegen solche Auswüchse geschützt zu werden."

Ob man Verständnis für diese Ansichten aufbringen kann? Nach Kasperskys gewünschtem Weltbild müsste beispielsweise die Nutzung von TOR oder ähnlichen Mechanismen illegal werden. Dass aber gerade diese Dienste es sind, die eine zensurresistente Plattform befeuern können und für wirkliche Informationsfreiheit sorgen können. Diesen Aspekt scheint er gänzlich zu vergessen. Insbesondere in China ist die Nutzung von Anonymisierungsdiensten wie TOR zu einem wichtigen Bestandteil geworden. Man kann somit nur hoffen, dass Kasperskys "Wunsch" nach einem "geschlossenen" Internet nicht in absehbarer Zeit Realität wird. (Firebird77)

kasperskyP.S.: gulli hat bereits im März 2009 ein Interview mit Eugene Kaspersky über Open Source, Bot-Netze und seine Heimat als schützender Hafen von  Black Hats durchgeführt.

http://www.gulli.com/news/kaspersky-internet-anonymit-t-2009-10-18/

Kommentar von shadow: Gut zu wissen ... Ein grund mehr nicht Kaspersky zu benutzen

19.10.09 20:39, kommentieren

Der Deutsche

Der Deutsche

Die letzten Wahlergebnisse und die überwältigenden Zustimmungsraten haben mich dazu angeregt, diese offene Liste zu erstellen, was der Deutsche eigentlich so ist. Wenn ihr Lust habt, fügt in den Kommentaren neue Punkte dazu, ich baue sie dann ein. Ach ja, wer das jetzt beleidigend oder platt findet: ich bin ein Querdenker, der ohne Denkverbote auch mal Tabus bricht. Hab ich was ausgelassen?

Der Deutsche....

...findet den Afghanistaneinsatz, Hartz-IV und Rente mit 67 doof, wählt aber Parteien, die dafür sind
...findet Mindestlohn, weniger Arbeitszeit, mehr Bildungsinvestitionen und Frieden gut, wählt aber Parteien, die dagegen sind
...findet Parteien, die vertreten, was er für gut hält, doof
...mag keine Ausländer
...hat nie darüber nachgedacht warum nicht
...sieht in Ausländern nur Südländer, die nach Knoblauch riechen
...wüsste aber gar nicht wie Knoblauch riecht
...akzeptiert auch Ausländer aus dem Osten, wenn sie kein Deutsch können
...benutzt "Integration" als Metapher für "ich will euch hier nicht haben"
...verachtet die Unterschicht, obwohl er dazu gehört
...weiß, dass Politiker lügen, verachtet sie dafür, aber bestraft sie, wenn sie Wahrheit sagen
...verteidigt absurde Managergehälter und seine eigene Lohnsenkung mit dem Argument, dass es nun mal so sein müsse
...findet Adelige irgendwie toll
...liest BILD nicht, obwohl sie die meistgekaufte Zeitung Deutschlands ist
...oder kauft BILD nur wegen der Kreuzworträtsel/des Sportteils
...ist dafür, dass Migranten Goethe und Schiller auswendig unterscheiden können müssen und kann den Unterschied zwischen Lyrik und Prosa nicht erklären
...ist dafür, dass Schäuble Rechner ausspähen darf, nur seinen nicht
...ist gegen das Rauchverbot
...weiß, dass die Jugend von heute schlimm ist
...weiß, dass früher alles besser war
...ist überzeugt, dass Counter-Strike Amokläufe verursacht und dass es in dem Spiel Sonderpunkte gibt, wenn man Omas erschießt
...weiß, dass "der Ami" keine Kultur hat und nicht weiß, dass in Deutschland der Krieg aus ist, könne aber auch nicht sagen wer der Präsident von Mexico ist oder ob da gerade Krieg ist, während er Marienhof schaut
...findet es gut, wenn ihm jemand sagt wo es lang geht und er nicht selbst denken muss
...findet Obama toll, weiß aber nicht wieso
...findet Bush scheiße und weiß nicht wieso
...sieht in Fleisch, Nudeln und Soße ein deutsches kulturelles Alleinstellungsmerkmal
...würde Türken-Ali auch nicht mögen, wenn er Bier trinkt, im Bierzelt schunkelt, Schweinebraten futtert, sonntags zur Kirche geht und Marienhof guckt

....kennt mehr Bier- als Gemüsesorten. (leider etwas unpoltisch)
....denkt das "C" in CDU steht für "christlich" und die damit implizierten Werte.
....ist Herr Hoppenstedt.
... findet Abwracken so toll, dass er es mit der SPD auch macht
... wartet seit Äonen auf die rechtsgültige Verordnung über die korrekte Ausübung des Stehenpinkelns
... macht Urlaub auf Malle !!!
...ist gegen den Klimawandel und das Tempolimit auf Autobahnen
...akzeptiert die "neuen" EU-Mitgliedsstaaten nicht als vollwertig
...glaubt, dass die TV-Politikertalkrunden echte Diskussionsforen sind
...geht an Kerbedienstag Leberknödel essen.
...glaubt, dass Profifußballer viel zu viel verdienen.
...traut keinem Politiker und wählt, was er schon immer gewählt hat.
...findet immer jemanden, der ihm einen Schnaps ausgibt, während ich seit meinem Abi niemanden mehr habe, der mir Dope verkauft.
...haelt alle Vorschlaege, die sein Leben verbessern koennten grundsaetzlich fuer billigen Populismus.

...hätte sich mit Parteien, die gegen Afghanistaneinsätze, Hartz-IV und Rente mit 67 sind, auch keinen größeren Gefallen getan.
...hat leider keine Partei finden können, deren Ansätze für Mindestlohn, weniger Arbeitszeit, mehr Bildungsinvestition und Frieden (obwohl... nein, den will der Deutsche gar nicht... den hat er schließlich schon) bezahlbar gewesen wären.
...findet keine Parteien, die vertreten, was er für gut hält und geht nur deshalb wählen, weil man ihm erzählt hat, das sei seine verdammte Pflicht. Das kennt der Deutsche, das macht er gerne.
...macht sich überhaupt keine Gedanken über Ausländer. Wenn man ihm nicht ständig davon erzählen würde wüsste er nicht mal, dass es sowas überhaupt gibt.
...bestellt immer extra Knoblauch beim Italiener auf seine Pizza.
...findet, dass Integration ein Prozess in zwei Richtungen ist und nicht allein an ihn Anforderungen stellen darf.
...verachtet in der Tat "die Unterschicht", also jenes menschliche und soziale Debakel, das ihm als "Unterschicht(TM)" täglich ihm Fernsehen wie ein Tanzbär vorgeführt wird.
...verachtet Politiker generell und hört ihnen nicht lange genug zu, um herauszufinden, was sie sagen. Er hat schließlich seine Zeit auch nicht gestohlen.
...hat leider keine Guillotine für seine Adeligen bauen dürfen und sich daher notgedrungen arrangiert.
...würde seinen eigenen Einbürgerungstest nicht bestehen, was aber nicht ihm ein Armutszeugnis ausstellt sondern denen, die in der Überzeugung, Deutschland und damit den Deutschen zu kennen und zu vertreten, diesen Einbürgerungstest entworfen haben.
...ist zu langsam für Counter-Strike.
...hat wichtigere Sorgen als Präsidenten in Mexico.
...ist auch nur ein Mensch und also solcher dumm, bequem, leicht zu beeindrucken, zynisch und verängstigt, weil um ihn herum Dinge geschehen, denen er sich nicht gewachsen fühlt und weil er von denen, die er damit beauftragt hat, die Geschicke des großen Ganzen zu seinem Besten zu lenken, seid jeher belogen, betrogen, verraten und verkauft wird. Das einzige, was man dem Deutschen wirklich vorwerfen kann ist, dass ihm schon immer der Schneid fehlt, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Köpfe rollen zu lassen.
...schwört auf das Abstandsgebot.
....der Deutsche sollte sich mal einen Generalstreik gönnen und hinterher darüber reden ob es was gebracht hat!!!
...liebt vor allem "Smalltalk". Da braucht er nicht viel nachdenken, und die Zeit vergeht dabei auch. Ernsthafte Auseinandersetzung mit den Problemen der Gesellschaft mag er gar nicht, weiß aber immer wie andere es machen sollten.

to be continued
 http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2009/10/der-deutsche.html
Kommentar von Shadow : Bisschen zu Kleescheehaft aber grob genommen stimmt das schon wenn man sich so manchen Bürger der BRD anschaut  (und es verdeutlicht sehr gut meiner Meinung nach wie denken in unserer Gesellschaft funktioniert leider ...

1 Kommentar 18.10.09 17:31, kommentieren

Die neue Gesellschaft des Thilo Sarrazin und Wolfgang Clement

Isoliert betrachtet könnte man die Ausfälle die Sarrazin und auch Clement immer mal wieder gegen diejenigen starten, die nicht zur der von ihnen definierten Elite gehören, als bedauerliche Einzelfälle abtun oder ihnen sogar in einigen Punkten recht geben, wenn man die Dinge sehr oberflächlich betrachtet. Aber sie sind nicht isoliert. Sie sind Teil einer Kampagne die schon geraume Weile läuft und die unsere Gesellschaft tiefgreifend verändern soll.

Diese Kampagne ist übrigens keine Verschwörungsgeschichte sondern die Folge einer ganz einfachen Erkenntnis, die immer mehr Leute an den unterschiedlichsten Positionen gewonnen haben. Es gibt nicht mehr genug Arbeit für alle. Natürlich stutzt da jeder. Überall fehlen Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute, Krankenschwestern und für viele ist die aktuelle Arbeitsbelastung krank machend. Da sollte es doch ein Leichtes sein, Arbeit für alle zu finden.


Tatsächlich geht es aber nicht um solche Arbeit. Es geht lediglich um die Arbeit, die verkaufbare Produkte oder Dienstleistungen schafft. Verkaufbar bedeutet dabei auf den internationalen Märkten konkurrenzfähig verkaufbar. Der globale Wettbewerb ist der Maßstab aller Dinge. Auch das ist logisch und im Prinzip auch von vielen so gewollt, die natürlich auch von den billigen Löhnen an anderen Orten profitieren. Es profitiert nämlich nicht nur das Großkapital, sondern, wenn auch in kleinsten Dimensionen der Endverbraucher.

"Geiz ist Geil" ist der Ausdruck einer solchen Sichtweise. Geiz ist allerdings eher dumm. Nokia ging in Bochum trotz Förderung und in Rumänien wurden trotz Förderung und niedrigster Löhne nur noch Bruchteile der geplanten Produktion realisiert und von denen soll einiges auch bald wieder weiterwandern. Die Arbeiter in Rumänien haben sich nicht so leicht ausbeuten lassen wie Nokia sich das dachte.

Der deutsche Arbeiter, der sich die billigen Fleecepullover kauft, die aus "Pfandflaschen" unter erbärmlichsten Bedingungen in Asien produziert werden, darf sich nicht wundern, wenn sein Arbeitsplatz, seine Bezahlung und seine Arbeitsbedingungen den asiatischen angepasst werden. Weltweit betrachtet gibt es viel mehr Anbieter von Arbeitskraft, als an Arbeit benötigt wird.

Aus dieser Erkenntnis heraus, hat man nach dem Ende des real existierenden Sozialismus angefangen, eine Ausgliederung der Überflüssigen zu betreiben. In Deutschland geschah dies dadurch, dass Arbeitslosigkeit, die in Wirklichkeit systembedingt ist, als persönliche Schuld umgedeutet wurde. Medien wie die Springerpresse benutzten Ausnahmefälle, bauschten diese noch zusätzlich auf und schlossen von da aus auf alle Fälle.

Es wurde ein Bild des Schmarotzers gezeichnet, dass allzu genau dem Judenbild des Stürmers glich und wohl auch aus den gleichen Intentionen stammte. Denn nur wenn man einer Gruppe von Personen absolute Abscheulichkeit unterstellen kann, kann man sie vom restlichen Volk trennen und schutzlos machen. Diese Schutzlosigkeit wird dann auch gleich zur Rechtlosigkeit.

Typisch war damals wie heute, das sogenannte Wissenschaftler und angebliche Freunde der Auszugrenzenden fragwürdige Beweise lieferten. Es ist deshalb logisch, dass gerade SPD-Politiker sich hervorragend eignen die falsche Botschaft von heute zu verbreiten. Dabei ist es egal ob sie gekauft wurden, oder einfach nur aus purem Hass agieren. Meist ist es eh eine Mischung aus vielen Motiven.

Dass Hans-Olaf Henkel Sarrazin wohlwollend auf die Schulter klopft ist typisch. Henkel hat als einzige Großtat in seinem Leben die deutsche IBM fast ruiniert und arbeitet sein ganzes Leben dafür, die Arbeitnehmer immer schlechter zu stellen. Ein paar Pausenclowns reden sogar von Zivilcourage die Sarrazin besitzen würde.

Dabei hat Sarrazin gar keine Courage und vor allem keinen Anstand. Er hätte anstatt einen Golfclub auf kriminelle Art und Weise mit Staatsgeldern zu sponsern, die BVG in trübe Sale and Lease Back Geschäfte zu treiben oder seltsame Geschäfte um das Tempodrom zu tätigen, einfach die Schulen besser machen sollen. Jene Schulen die er ausgehungert hat. Jene Schulen in denen seine Frau einfach ein Kind mitten im Jahr in eine andere Klasser versetzt und dies genauso menschenfeindlich macht, wie er selber ist.

Sarrazin ist einfach nur gemein. Trotzdem wurde er in den Vorstand der Bundesbank gesetzt. Das ist die Belohnung für seine Gemeinheit. Wolfgang Clement bekam die Belohnung von der RWE und von der Leiharbeiterbude der er die Wege zur Ausbeutung gesetzlich geebnet hat. Aber sie sind nur Spielfiguren am Rande.

Tatsächlich geht es darum, dass immer mehr Menschen im Produktionsprozess nicht mehr gebraucht werden, während die Gewinne weiter sprudeln. Bis zur Wiedervereinigung, oder besser dem Beitritt der DDR zur BRD, gab es einen gesellschaftlichen Konsens, dass alle mitgenommen werden und ein zumindest erträgliches Leben führen sollen. Diese Prämisse wurde vom Kapital einseitig aufgekündigt. Nun geht es darum, dass die, die nicht mehr gebraucht werden, möglichst gar nichts bekommen sollen.

Obwohl sie in den meisten Fällen nichts für ihre Situation können, sollen sie bestraft werden. Sanktionen, Kürzungen und ständige Quälereien und Zurücksetzungen sollen dazu führen, dass sich niemand mehr zu wehren wagt. Gleichzeitig wird die Bildung heruntergefahren. Wie in den USA soll nur die primitivste Grundausstattung an Bildung kostenfrei geliefert werden. Alles weitere soll es nur gegen viel Geld geben.

Berufsausbildung und Weiterbildung im Betrieb sollen unterhalb der Techniker- und Ingenieursebene praktisch nicht mehr stattfinden. Nicht der Facharbeiter sondern der Ungelernte ist das Ziel. Damit findet aber gleichzeitig eine Deindustrialiserung statt und die Produktqualität leidet. Man kann das Facharbeiterwissen nämlich nicht ersetzen und schlechte Schulausbildung schafft dumme Arbeiter die auch nur dumme Arbeiten dumm erledigen können.

All dies soll Kosten sparen. Niedrige Löhne für die, die noch Arbeit haben, weil sie ansonsten auch diese Arbeit verlieren. Praktisch keine Firmenbindung sondern nur noch Leiharbeiter auf Abruf. Daraus kommt keine Motivation und vor allem keine Innovation. Aber die Berater, die nie etwas verantworten, wissen ja gar nichts von Innovation und innerbetrieblicher Entwicklung. Die kennen nur Organigramme die in den meisten Fällen zwar formal stimmen, aber kaum mit der Betriebswirklichkeit zu tun haben.

Selbst wenn die Manager in den Großunternehmen wollten, hätten sie keine Chance ihre Unternehmen zu verstehen und die Unternehmenskultur zu verinnerlichen. Sie kommen aus einer anderen Welt, werden an der Spitze des Unternehmens aufgepfropft und nicht selten sitzt dann da so ein Orangenbäumchen auf einer mächtigen Eiche. Die sprechen nicht einmal die gleiche Sprache.

Deshalb gibt es auch überall diese Global Denker bei den Global Playern. Die entwickeln keine Produkte um sie auf den Märkten anzubieten sondern suchen für Uraltkram, der lediglich aufgehübscht wurde ständig neue Märkte. Das geht aber nur, wenn man die Preise ständig senkt und die Preise senkt man durch niedrige Löhne und möglichst wenig Kosten bei den Ausgegrenzten.

Weil diese Leute keine Kaufleute sondern Manager sind, pflegen sie ihre Märkte auch nicht, sondern erschließen ständig neue. Die guten alten Kaufleute wussten nämlich noch, dass sie ihr eigenes Umfeld stärken mussten um ihr Kernabsatzgebiet zu halten. Ihren Heimatmarkt. Den Managern ist der Heimatmarkt egal. Sie sind nur wütend wenn ihre eigenen Mitarbeiter nicht ihre Produkte kaufen. Bei VW dürfen die Mitarbeiter in fremden Autos dann einfach mal nicht mehr auf den Firmenparkplatz. Nach den Hintergründen fragt niemand.

Tatsächlich ist ja auch die Pflege und finanzielle vernünftige Ausstattung der Arbeitslosen kein Kostenfaktor sondern ein Umsatzbringer. Je mehr teilhaben können, desto besser läuft die Binnenkonjunktur. Wer aber immer nur exportieren oder gar Exportweltmeister sein will und deshalb seine innere Gesellschaftsstruktur zerstört, der zerstört sich seinen Heimatmarkt.

Gerade die Weltwirtschaftskrise, deren Talsohle noch lange nicht erreicht ist, hätte ein Umdenken bewirken müssen. Dieses Umdenken ist ausgeblieben. Wahrscheinlich ist es nur vertragt. Bis dahin wird Sarrazin und andere mit ihm, immer wieder und immer breitere Bevölkerungsschichten ausgrenzen und als Untermenschen darstellen, die selbst an ihrer Situation schuld sind.

Zur Zeit sind es 20 Prozent von denen er offen sagt, dass sie nicht gebraucht werden. Tatsächlich laufen wir in Deutschland darauf hin, dass nur 20 Prozent gebraucht werden und 80 Prozent zu den Parias zählen. Für Sarrazin ist eine solche Welt vorstellbar. Gut bewacht von Polizei und Bundeswehr könnte er sein Unwesen treiben und über die bösen Unterschichtler schimpfen.

Tatsächlich ist eine solche Gesellschaft aber eben nicht lebensfähig. Die 80 Prozent Betrogenen werden sehr bald auf die Idee kommen, sich ihren Teil zu holen und damit den 20 Prozent alles zu nehmen und ihnen vermutlich nicht einmal das Leben lassen. Leute wie Sarrazin und andere kennen die Geschichte der französischen Revolution. Nur weigern sie sich aus dieser Geschichte zu lernen.

Die Herbstgutachten versprechen uns ein Wachstum von 1,2 Prozent im nächsten Jahr. Selbst bei aller statistischen Trickserei wird die Wirtschaft in den Jahren 2010 - 2013 weiter schrumpfen. Schon im März 2010 wird die offizielle Arbeitslosigkeit über die 5 Millionengrenze steigen. Real liegt sie ja schon heute über 10 Millionen. Niemand weiß, ab welchem Punkt die Leute auf die Straße gehen. Aber Leute wie Sarrazin werden sie schon antreiben.
http://www.duckhome.de/tb/archives/7359-Die-neue-Gesellschaft-des-Thilo-Sarrazin-und-Wolfgang-Clement.html#extended
Kommentar von Shadow : Die Diskriminierung geht mir auch dermassen auf den Sack in unserer Gessellschaft ....Leider peilens in der Regel nur die wenigsten (arbeitslos=dreck=Menschen 2ter Klasse=Sozaialschmarotzer = sowas wie Rassismus ! = Eugenik oder zumindest deren Denkansatz ? = Logik schwachsinn !!! )
Ergebnis neu Nazis gewissermassen dies selber nicht mal peilen bis sie es denn selber trifft und sie für einen Hungerlohn Leibeigene werden die zwar mucken aber zu bräsig sind zu peilen Nein zu sagen geschwiege denn etwas ernsthaft dagegen zu unternehmen (bis auf wenige ausnahmen die meinen vollsten respeckt haben !) .... Was damals der Jude ist heute der Moslem oder hallt der arbeitslose (faules Pack aber auch und "die anderen" sind nicht Integrationwillig .... am besten vergasen ! Oder doch nur einsperren in Ghettos mit gut sichtbarem Judenstern ähhh ich mein in Wohnungen vor der Glotze mit nem Bier oder so ?   Die anderen natürlich standartgemäss abschieben denn dann ham war ja wieder u.a. Arbeitsplätze ,weniger Gewalt usw ..... )
Tittytainment hallt . Aber mal vom allerfeinsten !
http://de.wikipedia.org/wiki/Tittytainment
???Menschlichkeit ??? Nächstenliebe ??? Sozial sein ??? 
IHHHHHHHHhhhhhhhhhhhhhhhhhh blos nicht man könnte ja rausfinden das man selber in wahrheit nur derselbe "Dreck" ist der  sich Mensch schimpft und sozial ist ! Wobei eigentlich noch schlimmer (SKLAVE der fürn Hungerlohn arbeitet und nur als Stück Dreck angesehen wird und genau so kuscht wie  andere es wollen ...)
 BRAVO Gratuliere sie sind perfekt verarscht worden und werden es auch weiter ihr Leben lang  !!! Aber ist alles nur ansichtssache oder ?  War jetzt zwar ein wenig komisch erklärt (kanns leider grade nicht besser) aber stimmt schon oder ?  
Und damit wir uns nicht falsch verstehen ! Ich hab was gegen diese Form des Denkens in unserer Gessellschaft und nichts gegen Leute die ehrlich hart für einen guten Lohn ihr täglich Brot verdienen und deshalb etwas mehr in ihrer Tasche haben . Ausser bei Leuten vieleicht die zuviele Bonis kassieren die hoch versteuert sicherlich einiges dazu beitragen würden Schulden abzubauen (warum ist das nochmal so ? Ach ja Gier !!!!! ) oder um Utopische Gedankenspielchen zu realisieren ...
Shadow
Ergänzend möchte ich mal noch diesen Artikel mit auf den Weg geben als kleinen Denkansatz über Sarrazin und die Logik dahinter .
 http://www.spiegelfechter.com/wordpress/1026/teile-und-herrsche

1 Kommentar 18.10.09 17:25, kommentieren

Geheimnisvolle Brüder -Ein Blick in das Netzwerk der Freimaurer

Trotz des Booms sozialer Plattformen im Internet wie Facebook, MySpace und Xing ist eines der ältesten Netzwerke nicht aus der Mode: Freimaurerlogen haben allein in Deutschland rund 14.000 Mitglieder. Viele zählen zur wirtschaftlichen Elite. Und das hilft. Die geheimnisvollen Brüder öffneten für WELT ONLINE die Tür.

Her gehts weiter :

http://www.welt.de/wirtschaft/article4872422/Ein-Blick-in-das-Netzwerk-der-Freimaurer.html

Kommentar von Shadow : Diese Woche sind die Verschwörungen dran .... Bild kommt mit dem Koch und nun macht die Welt einen auf die guten Freimaurer ....  Wen jucken die (toll neues Dan Brown Buch und ....) ? Gibt viel bessere Geheimbünde die wesentlich spannender und von Machtverschwörungen her viel interresanter sind (Andenpackt,Atlantikbrücke,Skull and Bones,Bohemiangroove "Baumpinkler",Bilderberger und wie se nicht alle heissen ....) !

Wen die Sachen ernsthaft mal interresieren sollten verlink ich hier mal ein zwei Wikilinks von denen man hallten kann was man denn möchte (die alten waren wesentlich spannender ! ) ... 

 http://de.wikipedia.org/wiki/Andenpakt_(CDU)

http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke

http://de.wikipedia.org/wiki/Skull_&_Bones

http://de.wikipedia.org/wiki/Bohemian_Grove

http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz

1 Kommentar 18.10.09 14:58, kommentieren

Totalschaden beim ZDF?

 Ein Kommentar von Mathias Döpfner

CDU-Politiker versuchen ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender, der diese Woche mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet wurde, zu kippen

Ob Nikolaus Brender ein guter ZDF-Chefredakteur ist, das wissen wir nicht. Fest steht nur, er ist kein Parteigänger, sondern journalistisch unabhängig, was sowohl Gerhard Schröder als auch Angela Merkel schmerzlich in Erinnerung haben. Deshalb ist es unklug und inakzeptabel, wie jetzt einige CDU-Politiker versuchen, Brender loszuwerden.

Eine Gruppe um Roland Koch nutzt ihre Rolle im Verwaltungsrat des von den Gebühren der Bürger finanzierten ZDF frei nach dem Motto: Jetzt sind wir mal dran.

Nun kann man einwenden, das war schon in der Vergangenheit oft so, dass in den Entscheidungsgremien der öffentlich-rechtlichen Sender parteipolitische Interessen, vorzugsweise der SPD, Personalpolitik bestimmt haben.

Aber 1.: Das macht die Sache nicht besser. Und 2.: Es ist noch nie so unverhohlen geschehen.

Es geht bei diesem Fall um viel, am Ende vielleicht um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, das den Deutschen zu Recht so lieb und teuer ist. Wenn die CDU-Granden bei ihrer anmaßenden Haltung bleiben und den Intendanten Schächter daran hindern, den Chefredakteur seiner Wahl zu halten, riskieren sie viel. Der Intendant wäre entweder konsequent und würde gehen, oder er wäre biegsam, dann dürfte er bleiben, aber wäre überflüssig.

Der Ruf des ZDF wäre ramponiert, denn jeder würde verstehen: Hier wählen sich die Politiker selbst die Journalisten, die nett über sie berichten.

Und außerdem würde eine Verfassungsklage möglicherweise das ganze System sprengen, wenn sich die Rechtswidrigkeit dieses Vorgehens erwiese. In Brüssel, wo man das deutsche System ohnehin immer kritischer sieht, könnte das entscheidenden Eindruck machen. Die CDU sieht nicht gut aus, wenn sie all das riskiert und dabei die Trennung von Staat und Medien in einer Weise aufweicht, die sich in einer Demokratie nicht gehört.

Die einzige Lösung, um in der verfahrenen Situation den Totalschaden zu vermeiden: Koch und seine Kämpfer beweisen Weisheit und Souveränität. Und Schächter kann Brender einfach verlängern.

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/10/18/zdf-chefredakteur-nikolaus-brender/totalschaden-beim-zdf.html

Kommentar von Shadow : Man lese und staune ! Das beobachte ich aber weiterhin !!! Die Links scheinen nicht zu klappen warum auch immer von daher mach ich einfach mal externe Links dazu )

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/02/26/roland-koch/greift-zdf-chefredakteur-nikolaus-brender-an.html

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/02/21/parteien-machtkampf/um-zdf-chefredakteur-brender.html

1 Kommentar 18.10.09 01:41, kommentieren

Wahrheitsbewegungs-Querfrontler und ihre Unterstützer enttarnt

“Thats the left wing of the CIA debating the right wing of the CIA.” (Timothy Leary zur Radio-Show von Tom Braden und Pat Buchanan)

Seit einiger Zeit läuft innerhalb der Truther-Bewegung eine heftige Debatte um eine Abgrenzung nach “rechts außen”, die mit einer Stellungnahme des neuen Verantwortlichen von Net News Global zu dem von Sabine Schiffer in der NRhZ veröffentlichten Artikel “Mein Wochenende mit Jan van Helsing” weiter vorangetrieben wurde. In dem gestrigen Artikel “Die antideutschen Sturmtruppen und ihre Unterstützer enttarnt” hatte Mein Parteibuch die Unterstützung der sogenannten Antideutschen durch Lobbyisten des Staates Israel bloßgelegt und angekündigt, dass das nur der erste Teil der Aufräumaktion war und ein zweiter Teil nachfolgen wird, der sich mit etwas eingehender mit den Antagonisten der Antideutschen, nämlich Querfrontlern, beschäftigen wird. Dazu möchte Mein Parteibuch nun ein wenig aus dem soeben von Jürgen Cain Külbel bei Hintergrund veröffentlichten Artikel “Die neue Querfront: Rechts und „links“ im Schulterschluss” zitieren und dann ein paar Überlegungen zur dahinterstehenden Strategie anstellen.


Keine „unbedachte Fehlentscheidung“: Der Publizist und Zickzackkurven-Ideologe Jürgen Elsässer, sein Verleger, der „linke“ Kai Homilius, somit die „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“ mitsamt der Buch- und DVD-Reihe COMPACT, haben hart rechts angedockt. Michael Friedrich Vogt heißt der Glückliche.

 

Das ist sicherlich ein guter Einstieg. Der Kai Homius Verlag ist schließlich so etwas wie ein Fixpunkt der linken Presselandschaft. Bestens bekannt ist er als einer der Orte, wo der abmahnfreudige und ehemals von der Ford Foundation unterstützte “Spezialist für „unterdrückte Nachrichten” und RAF-Spezi Said Dudin, der natürlich überhaupt nichts mit der CIA und anderen imperialistischen Geheimdiensten zu tun hat, sein Unwesen getrieben hat.

Und dieser tolle Kai Homilus Verlag versucht also nun mit dem linken Jürgen Elsässer, ehemals einer der Erfinder der Antideutschen, eine nationale sogenannte “Volksintiative” aufzubauen. Links und rechts sollen nun unter Führung der streng antikommunistisch geführten Webseite Infokrieg.tv, dem “sehr konservative” Werte propagierenden Blog “Alles Schall und Rauch” und der Elsässer-Homilius-Volksinitiative zusammen die Stammtisch-Generation 911 bilden. Querfront soll man das aber natürlich nicht nennen.

Im Artikel auf Hintergrund zur Querfront finden sich mehr Vernetzungen:

Homilius fand seinen Kooperationspartner im Schild Verlag aus Elbingen, der von einem Geschäftsführer namens Günter Saur flott gemacht wird. … Die knallroten „COMPACT“-Logos finden sich nun nicht mehr nur auf den Büchern des Homilius Verlages, sondern sie prangen auch auf den DVDs des Schild Verlages.

Und so kamen eher links stehende Aufklärer von rechten Regierungsverbrechen in den Genuss, von Michael Vogt, dem Leiter der politischen Sektion von “Jan van Helsings” rechtsaußen Webseite Secret.TV interviewt zu werden:

Mit Titeln wie „Peter Feist - Angriff der Heuschrecken. Volksinitiative gegen das Finanzkapital“, „Andreas von Bülow - Die Lügen um 9/11“, „Tobias Pflüger - Militarisierung der EU“, „Frieder Wagner - Kriegsverbrechen Uranmunition“ wurde die Reihe eröffnet. Die Autoren wurden allesamt vom „bekannten Internet-TV-Journalisten Michael Vogt“ exklusiv interviewt; das geht offenbar flott, wohnt der doch in Elbingen gleich um die Ecke des Schild Verlages.

In der Generation 911 ist es kein Problem, linke Aufklärer für ultrarechte politische Bewegungen einzuspannen. Diese gewinnen dadurch Substanz und können bei einem breiten Publikum Interessae wecken. Um welche Bewegungen geht es da eigentlich? Der Artikel im Hintergrund hilft:

Multiberufler wie Vogt sind es gewohnt, Rückschläge einzustecken. Flog doch erst vor Monaten die schwedische Stiftung „Kontinent Europa“ (SKE) irgendwie auseinander, unter anderen wegen Disharmonien in Sachen „europäische Großrasse“ und zu starker NPD-Nähe. … Die dubiose Einrichtung hatte der Jönköpinger Geschäftsmann Patrik Brinkmann, Mittvierziger, Ahnenforscher, Steuerhinterzieher, im Juni 2004 gemeinsam mit Ehefrau Svetlana ins Leben gerufen; von Beginn an zeichneten „Patrik Brinkmann, Dr. Gert Sudholt, Prof. Michael Vogt, Bengt Hemmingsson“ für den Vorstand („Styrelse&ldquo. Bald regierten darin die Deutschen: Kollege Dalsbro und Daniel Poohl vom schwedischen Magazin Expo identifizierten die Führungsleute: Das waren neben Professor Vogt der bereits genannte extremrechte Verleger Gert Sudholt aus Inning am Ammersee, der Historiker, Rudolf-Heß-Verehrer und Mitarbeiter der NPD-Fraktion Sachsen, Olaf Rose, der Ex-Lehrer, Ex-NPD- jetzt DVU-Funktionär Andreas Molau sowie der Kasseler Pierre Krebs, Leiter des „Thule-Seminars“. Auch der Russe Wjatscheslaw Djaschitschew, Ex-Berater von Michail Gorbatschow und später Autor für die „National-Zeitung“ des DVU-Chefs Gerhard Frey, zählte zum illustren Kreis.

Dass die ultra-rechte den wesentlichen Kreis der Unterstützer der querfrontlerischen Wahrheitsbewegung ist, wird im Hintergrund-Artikel dann noch viel deutlicher erläutert. Warum arbeiten angeblich “Linke” wie Elsässer und Homilius mit Ultrarechten zusammen? Wer den Artikel bei Hintergrund weiterliest, wird leicht erkennen, dass die Reise einer solchen Wahrheitsbewegungs-Querfront nach ganz rechts außen geht. Die Unterstützung von rechts außen ist nur logisch, denn wenn linke Aufklärung rechter Regierungsverbrechen von ultrarechten Webseiten neben absurden Unfug wie Chemtrails und Nazi-Plagiaten wie der sogenannten Illuminaten-Theorie gestellt wird, dann werden ultrarechte Parteien gestärkt. Und ganz nebenbei wird die Aufklärung von Regierungsverbrechen in Staaten der westlichen Hegemonialsphäre damit sabotiert, da eine solche ultrarechte Mischung von der antideutschen Israel-Lobby natürlich und zurecht als faschistischer Dreck gebrandmarkt wird.

Doch auch damit ist die Frage der wirklichen Hinterleute der Querfront noch nicht ausreichend beantwortet. Schließlich ist es in Deutschland bekannt, dass in rechten Parteien wie der NPD so viele westliche Geheimdienstleute drinstecken, dass die verfassungsfeindliche Partei NPD nicht mal verboten werden konnte. Zieht man dieses Wissen in die Betrachtung mit ein und denkt man an die Unterstützung von Homlius-Spezi Dudin durch die CIA-nahe Ford Foundation, dann macht das alles auf einmal eine Menge Sinn.

Die Aufklärung von rechten Regierungsverbrechen wie Angriffskriegen und False-Flag-Attacken durch kritische Journalisten, die von jeher praktisch immer von links kamen, wird damit erheblich behindert. Von israelischen Geheimdiensten geführte Anführer der Antideutschen und von deutschen und amerikanischen Geheimdiensten geführte Anführer der Truther können miteinander Scheingefechte führen, damit die Debatte anführen und bestimmen, von der tatsächich dringend notwendigen Aufklärung der Regierungsverbrechen der Regierungen von Schurkenstaaten wie den USA, Israel und Deutschland ablenken und, sollte wirklich so etwas wie eine Querfront-Bewegung zur Aufklärung von 9/11, Gladio und den zahllosen verdeckten und offenen Angriffskriegen der USA entstehen, diese mit dem Eintreten für offen faschistische Ziele gezielt gegen die Wand fahren

http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/10/17/wahrheitsbewegungs-querfrontler-und-ihre-unterstuetzer-enttarnt/#more-3692

 Kommentar von Shadow : Macht euch euer eigenes Bild und nicht eins das euch vorgegeben wird ! Die Weiterverlinkungen regen jedenfalls sehr gut zum nachdenken an ....

1 Kommentar 17.10.09 23:28, kommentieren

Da hab ich mich doch glatt verhauen ...

Da war ich doch vorhin auf der Suche nach nem Artikel der bei auf diversen Seiten veröffentlicht wurde und ich find den Originalartikel nicht .... (War die Suchmaschiene schuld !!! 

So nun aber der Artikel der durchaus interresant ist . Und zwar das die Bundesregierung für sich auch nen anderen Impfstoff geordert hat (zur Erinnerung für die Bundeswehr auch) als fürs "gemeine" Volk .Wenigstens ham se gemerkt das se verarscht wurden und null Ahnung haben (ausser die Schmidt irgendwie ....     

 http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,655764,00.html

17.10.09 22:54, kommentieren

FDP und Union wollen Internetsperren aussetzen

Berlin. Die Koalitionsverhandlungen zwischen FDP und Union gehen auf die Zielgeraden. Die Parteien haben sich auch beim Streitthema innere Sicherheit geeinigt. So sollen die Hürden für Online-Durchsuchungen höher gesteckt werden, Kinderporno-Seiten sollen gelöscht statt gesperrt werden.

 

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP hat sich mit ihren Forderungen weitgehend durchgesetzt. Foto: ap (AP)
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP hat sich mit ihren Forderungen weitgehend durchgesetzt. Foto: ap

Union und FDP haben sich in ihren Koalitionsgesprächen überraschend schnell in allen wichtigen Streitpunkten der Innen- und Sicherheitspolitik geeinigt. Erfolgreich abgeräumt wurden am Donnerstagabend in der zuständigen Arbeitsgruppe die brisanten Themen BKA-Gesetz, Onlinedurchsuchungen, Internetsperren, die Vorratsdatenspeicherung sowie der Schutz von Berufsgeheimnisträgern.

Der FDP-Innenexperte Max Stadler sagte nach einer Sitzung in Berlin: «Wir haben eine gute Lösung bei allen Hauptstreitpunkten gefunden. Ich gehe davon aus, dass sie auch von der großen Verhandlungsrunde so akzeptiert wird.»

Vorratsdatenspeicherung und Kinderpornosperren

Dem Kompromiss zufolge wird die umstrittene Vorratsdatenspeicherung bis zum ausstehenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts ausgesetzt, das im Frühjahr erwartet wird. Ebenfalls nicht zur Anwendung kommen ein Jahr lang die Internet-Zugangssperren zur Bekämpfung von Kinderpornografie. Hier gilt laut Stadler nun vorrangig der Grundsatz «Löschen statt Sperren». Nach Jahresfrist soll dann eine Evaluation zeigen, ob dies erfolgreich war oder doch Sperren mittels schwarzer Listen nötig sind. Dies sei ein «echter Durchbruch», sagte FDP-Unterhändlerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Online-Durchsuchungen

 

"Zensursula": Familienministerin Ursula von der Leyen war wegen ihres Kampfes für die Internetsperren in die Kritik geraten. Foto: ddp (ddp)
"Zensursula": Familienministerin Ursula von der Leyen war wegen ihres Kampfes für die Internetsperren in die Kritik geraten. Foto: ddp

Das Recht zu Online-Durchsuchungen für das Bundeskriminalamt (BKA) wird nach Stadlers Worten nicht auf andere Behörden wie etwa die Geheimdienste ausgedehnt. Zudem soll die weitreichende Maßnahme künftig nur noch von einem Richter des Bundesgerichtshofs auf Antrag der Bundesanwaltschaft angeordnet werden dürfen, und nicht mehr von normalen Amtsrichtern. Desweiteren werde im BKA-Gesetz ein besserer Schutz des persönlichen Kernbereichs festgeschrieben, wie Stadler ankündigte.

Der Schutz von Berufsgeheimnisträgern wird von Strafverteidigern auf alle Anwälte ausgedehnt. Für andere Berufsgruppen wie Journalisten gibt es dem Kompromiss zufolge einen «Prüfauftrag».

Zudem vereinbarten die Parteien bei eingetragenen Partnerschaften die Gleichbehandlung im Beamtenrecht, etwa bei der Beihilfe und der Besoldung. Der CSU-Unterhändler Hans-Peter Uhl hob Vereinbarungen im Bereich der Jugendkriminalität hervor. So solle ein «Warnschussarrest» eingeführt und ein rechtzeitiges Eingreifen in Gewaltstrukturen ermöglicht werden.

Strafrahmen für Jugendliche erhöht

Bei Verurteilungen nach dem Jugendstrafrecht sollen nach dem Willen der Arbeitsgruppe 18- bis 21-Jährige künftig bei Mord mit maximal 15 Jahren bestraft werden können. Bisher lag die Höchststrafe bei zehn Jahren. Keine Änderung soll es demnach für die Anwendung des Jugendstrafrechts auf Heranwachsende bis zu 21 Jahren geben. Hier hatte es aus der Union Forderungen nach einer vermehrten Anwendung des Erwachsenenstrafrechts gegeben.

Stadler hatte vor den entscheidenden Verhandlungen mehrfach die Erwartung geäußert, dass die Union nicht bei ihrer Ausgangsthese bleiben könne, dass alles von einer früheren Regierung Beschlossene als gegeben hingenommen werden müsse. «Wir sind ja gerade dafür gewählt worden, dass wir Änderungen und Verbesserungen anbringen», erklärte der Bundestagsabgeordnete aus Bayern.

Letzte große Verhandlungsrunde beginnt

Am morgigen Freitag starten Union und FDP in ihren Koalitionsmarathon, der ursprünglich den Abschluss des Vertrages zum Ziel hatte. Inzwischen wird aber nur noch erwartet, dass bei den Sitzungen am Freitag, Samstag und Sonntag die gröbsten Brocken aus dem Weg geräumt werden. Weitere Verhandlungstermine sind für Mittwoch, Donnerstag und Freitag nächster Woche angesetzt.

Der Streit geht um das Volumen für Steuersenkungen, den Gesundheitsfonds und die Deckung des Milliarden-Defizits bei den Krankenkassen. (ap/afp)

http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/10/15/news-137115023/detail.html

Kommentar von Shadow :Klingt zu schön um wahr zu sein . Sollten "wir" etwa doch gewonnen haben oder ist das nur die ruhe vor dem Sturm ? Abwarten ich hoffs ja nicht ....  

16.10.09 02:25, kommentieren